Turn- und Gymnastikverein Lauchhammer 92 e. V.

(TGV Lauchhammer 92 e. V.)


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Berichte 2016

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Zur Geschichte der Turnvereine in Lauchhammer

Nachfolgende Daten wurden von unserem Turnfreund Rudi Raschke zusammengetragen und  ergänzt von Götz Krosche. Da nicht zu allen Daten schriftliche Unterlagen gefunden wurden, sondern auch vieles aus mündlichen Überlieferungen älterer Turner bzw. deren Kinder stammte, können sich in einzelnen Punkten zu einem späteren Zeitpunkt noch Korrekturen und Ergänzungen ergeben. 
Wir sind für jeden Hinweis dankbar und bitten auch um Hinweise zu evtl. im Familienbesitz befindlichen schriftlichen Unterlagen und Bildern, die Sie uns bitte zum Kopieren leihweise überlassen könnten.

2008 17. Nov. Mitgliederversammlung mit Wahl des neuen Vorstandes. Ausgezeichnet wurde Joachim Mehl für langjährige Verdienste
         11. Okt. Deutsche Seniorenmeisterschaften in Bad Blankenburg
         21. Juni 7. Kinder- und Jugendsportspiele des Landes Brandenburg in Brandenburg / Havel
2007 20. Okt. Deutsche Seniorenmeisterschaften in Dortmund
         24. Juni Landesmeisterschaft für Kinder und Jugendliche im Turnen in Frankfurt / Oder
2006  20. Nov. Mitgliederversammlung mit Wahl des neuen Vorstandes. Ausgezeichnet wurden Edith Schär, Ramona Gutsche und Peter Grunke für langjährige Verdienste
          21. Okt. Deutsche Seniorenmeisterschaften in Bad Camberg
          10. Sept. Berlin / Brandenburgische Seniorenmeisterschaften in Berlin
2005  29. Okt. Bundesfinale Seniorenmeisterschaft im Gerätturnen der Vereinsmannschaften in Ibbenbüren
          17. Sept. Landesmeisterschaften Senioren in Strausberg. Lothar Richter (B55) belegte den 1. Platz und Peter Grunke (B60) wurde Vizemeister.
          11. Sept. Landesmeisterschaften Jugend / Erwachsene in Potsdam
          14. Mai Turner des TGV nehmen am  Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin teil.
In diesem Jahr verstarb unser langjähriger Vorstandsvorsitzender und Ehrenmitglied Götz Krosche
2004  22. Nov. Auf der Mitgliederversammlung wurden Horst Fache und Götz Krosche zu  Ehrenmitgliedern des TGV   ernannt, sowie der  neue  Vorstand  gewählt.
2003 17. Nov.  Vereinsvorsitzender  Götz Krosche  übergibt auf der Mitgliederversammlung den Vorsitz an den bisherigen Stellvertreter Peter Grunke. Als neuer Stellvertreter wird vom Vorstand Lothar Richter bestätigt.
In diesem Jahr verstarb unser langjährige Turnerfreund und Ehrenmitglied Hans Fischer
2002 Turner und Turnerinnen des TGV nehmen am  Deutschen Turnfest in Leipzig teil.

1998 Die TGV-Mädchengruppe in Schwarzheide muss aufgelöst werden, da beide ÜL (Hans Baum,Claudia Korpjuhn) weggezogen sind.
1998  Turner und Turnerinnen des TGV nehmen am Deutschen Turnfest in München teil.
1998 Der TGV erreicht mit etwa 360 Mitgliedern, davon 118 Kinder und Jugendliche sowie etwa 220 Frauen den Höhepunkt seiner Mitgliederentwicklung. Seitdem nimmt die Mitgliederzahl langsam wieder ab.
1995 Die Lehrer-Volleyballgruppe des Gymnasiums Lauchhammer tritt dem TGV bei.
1994 Turner und Turnerinnen des TGV nehmen am Deutschen Turnfest in Hamburg teil.
1993   Die Mädchengruppe von Chemie Schwarzheide (ÜL Hans Baum) tritt wegen Auflösung von Chemie dem TGV bei.
1993 6. Dez. Auf der 1. Mitgliederversammlung nach Vereinsgründung wurden Ruth Reisener und Hans Fischer  zu  Ehrenmitgliedern des TGV  ernannt.
1993 25. Feb.  Der TGV Lauchhammer 92 e.V. wurde unter Nr. 336 in das Vereinsregister beim Kreisgericht Senftenberg eingetragen.
1992 19. Okt. Gründung des Turn- und Gymnastikverein Lauchhammer 92 aus der Sektion Turnen und 4 Gruppen Frauengymnastik des aufgelösten Vereins Aktivist Lauchhammer 1958 e.V.   
(Gruppe Ruth Reisener, 2 Gruppen Bärbel Jentzsch, Gruppe Christa Petzold)
Als Vereinsvorsitzender und Turnwart weiblich wurde Götz Krosche, als Stellvertreter Peter Grunke und als Kassenwart und Turnwart männlich Horst Fache gewählt.
1992 Auflösung  von  Aktivist Lauchhammer 1958 e.V.  (vorher BSG Aktivist Lauchhammer)
1990 bis 1992  Sektionsleiter war  Horst Fache
1990 Turner, Turnerinnen und Gymnastikfrauen der Abt. Turnen/Gymnastik der BSG Aktivist Lauchhammer  nehmen am Deutschen Turnfest in Dortmund/Bochum teil.

1986 bis 1990  Sektionsleiter war Dieter Freigang
1985 Steffen Logk  (später mehrfacher Deutscher Mannschaftsmeister) wird vom Trainingszentrum Lauchhammer zum SC Turnen Cottbus delegiert.
1985 Jana Fuhrmann, ehemalige TZ-Turnerin, erreicht mit der DDR-Mannschaft Bronze bei der WM in Montreal
1984 bis 1986 Sektionsleiter war  Lothar Herrmann
1983 Altersturner aus Lauchhammer nehmen am  Turnfest in Leipzig  teil
1981 Andreas Richter und Norbert Zuchold erkämpfen mehrere DDR-Meistertitel
1980 Angela Harta wird DDR-Jugendmeisterin am Balken  (Foto mit der Jugendmannschaft)

1978 Inbetriebnahme der Räume des medizinischen Dienstes (Anbau Saunagebäude)
1978 Kerstin Skobowski und Petra Köhler werden  DDR-Meister in der Jgd.I
1975 Einweihung der Sauna neben der Turnhalle
1974 bis 1988 Turner aus Lauchhammer  erreichen mehrere Titel bei DDR-Meisterschaften
1974 Annelore Zinke  , ehemalige TZ-Turnerin, wird in Varna jüngste Weltmeisterin am Stufenbarren, Sechste im Mehrkampf und erreicht Silber mit der DDR-Mannschaft  (Foto vom Jugendpokalturnen in Dresden)  (Foto vom Besuch in Lauchhammer)
1973 06. Apr. Einweihung der neuen Turnhalle im Waldstadion (Bilder von der Halleneinweihung)
1971 reiste eine Gruppe von Turnerinnen aus Lauchhammer als Zuschauer zu den  Europameisterschaften der Frauen  nach Minsk
1970    Bernd Schiller , Turner aus Lauchhammer, erreicht mit der DDR-Mannschaft Bronze bei der WM in Ljubljana

1968 Bildung des Trainingszentrum Lauchhammer
Sportlicher und technischer Leiter war bis 1990 (Auflösung des TZ) Gerhard Kaubisch
Leiter des TZ Lauchhammer war von 1970 bis 1974 Götz Krosche, ab 1975 bis 1990 war Fritz Wagner Leiter des TZ .
Das Training fand anfangs überwiegend in der Turnhalle des Lehrinternates Lauchhammer-West statt, ab April 1973 in der neuen Turnhalle im Waldstadion. Hier waren neben Gerhard Kaubisch  zeitweilig feste Trainer, wie Johannes Weber, Dieter Freigang, Hartmut Weise und Dieter Adam. Als weitere ÜL waren u.a. tätig: Günther Massek, Edith Schär, Helga Harta, Uta Kemski, Ilona Lade, Horst Fache, Rudi Raschke, Götz Krosche.
1968 Magdalena Schmidt , Turnerin aus Lauchhammer, erreicht mit der DDR-Mannschaft Bronze bei den Olympischen Spielen in Mexiko
1966-1978   mehrere Vergleichskämpfe in Kaliscz und Poznan (Bilder 1966)    (Bild 1967)(Bilder 1968,1969)
1964  Der Turnbetrieb wurde zur Turnhalle Lehrinternat Lauchhammer-West verlegt, Trainer war Paul Müller
1964 Mit dem Tod von Alex Niemann erlischt das Kinderturnen in Lauchhammer-Ost ("Motor" Lauchhammer)
1964  Turnerriege aus Lauchhammer  bei Festveranstaltung "100 Jahre Sport in Ruhland" im Juni 1964
1964 Gründung des Nachwuchs-Stützpunktes Turnen. Sportlicher und technischer Leiter war Gerhard Kaubisch  (Teilnehmerinnen einer der ersten Trainingslager im Lehrinternat L.-West)
1960-1983 Sektionsleiter war  Rudi Raschke
1960-1978 Die Leistungsriege Frauen/weibl. Jugend wird von Gerhard Kaubisch trainiert   (Bild der erfolgreichen Frauenmannschaft 1966)
1960 Der Turnbetrieb wurde in Lauchhammer Mitte wieder aufgenommen, Sektion Turnen der BSG "Aktivist"  Lauchhammer

1959 Zurückdelegierung der 3 Turner
1958 Kinderturnen wurde in Lauchhammer-Ost von Alex Niemann durchgeführt ( "Motor" Lauchhammer)
1958 Gründung der BSG "Aktivist" Lauchhammer
1956-1959 Der Turnbetrieb wurde  in Lauchhammer-Ost unter Leitung von Alex Niemann durchgeführt  (Foto seiner Mädchengruppe)
1956-1959 Delegierung der Turner Horst Fache, Rudi Raschke und Manfred Golze zum Sportclub Brieske/Senftenberg, Trainer hier Hans Fischer
1954 Durchführung des Turnbetriebes in der Turnhalle der Schule Naundorfer Straße und im Waldstadion Lauchhammer-Mitte, Trainer Hans Fischer
1953-1956 Neuer Sektionsleiter wurde Otto Hönicke.
1953  Umbau des Volkshaussaales, geturnt wurde in dieser Zeit in Hohenleipisch und Kleinleipisch  (Foto der Turnerriege)
1950 neuer Sektionsleiter wurde  Alex Niemann , geturnt wurde im Volkshausgarten und im Saal

1946 Es erfolgte eine Umbenennung auf Betriebssportgemeinschaft Braunkohle, Werksgruppe West
1945 19.Juli  Neugründung der Turn-und Sportgemeinschaft Bockwitz. Spartenleiter Turnen wurde der Sportfreund Paul Bloch, für das Kinderturnen war Sportfreund Martin Mehner zuständig.

1933-1945 Es wurde kein Turnsport mehr durchgeführt (außer Wehrsport der Nationalsozialisten)
1933 Veräußerung der Turngeräte des Arbeiterturnvereines durch die Nationalsozialisten  an private Leute
1932 Der Turnbetrieb kam zum Erliegen.
1932 Letztes Turn-und Sportfest in Elsterwerda.

1929 Bildung eines neuen Spielmannzuges, Leiter Karl Unverricht
1929 Der ausgeschlossene Verein tritt der Kampfgemeinschaft für rote Sporteinheit bei
1928  Der gesamte Verein wurde aus dem Bundesverband ausgeschlossen.
1928  Spartakiade in Moskau, 4 Teilnehmer aus Bockwitz (Benno Heinze, Max Maer, Otto Thiemig, Otto Schüller). Nach der Rückkehr der Teilnehmer erfolgte Ausschluss aus dem Turnsport.
1928 2. Bundesfest des Arbeiter- Turn- und Sportbundes in Nürnberg, einziger Teilnehmer wieder Fritz Drohla
1925 fand die 1. Arbeiterolympiade in Frankfurt/Main statt. Einziger Teilnehmer aus Lauchhammer war Fritz Drohla
1925 vom Arbeiterturnverein wurde eine Turnkapelle ins Leben gerufen unter Leitung von Herrmann Arndt
1924 der bestehende Spielmannzug kam zum Erliegen.
1924 durch die BUBIAG wurde der Werkssport eingeführt.
1924 Errichtung eines Turnplatzes und Einweihung eines Denkmals auf dem Galgenberg. (Foto des Turnerdenkmals)
1923 Vorsitzender Karl Pfeiffer legt sein Amt nieder, neuer Vorsitzender wurde Karl Baer bis 1933.
1923 Durchführung des Bezirksturn- und Sportfestes in Bockwitz. Sportliche Darbietungen fanden statt in Mückenberg, Dolstheida, Nauendorf, Kleinleipisch und Bockwitz.
1922 1. Bundesfest des Arbeiter- Turn- und Sportbundes in Leipzig, 100 Teilnehmer aus Bockwitz sowie ein Spielmannzug.
1921 Männerturnverein wechselt zur Gaststätte Haberland.
1920 Umbenennung des Arbeiterturnvereins in die Freie Turnerschaft Bockwitz EV- Frei heil.
1920 Bildung einer Kinderabteilung.

1919 Die Turnhalle des Männerturnvereins wurde gekündigt.
1917 Turnbetrieb der Vereine wird allmählich wieder aufgenommen in den Gaststätten Herrmann und "Zum goldenen Löwen".
1914 Turnbetrieb kommt durch den 1. Weltkrieg zum Erliegen.
1912 Stammlokal des Arbeiterturnvereins ist die Gaststätte "Herrmann".

1908 Okt Gründung des Arbeiterturnvereins Bockwitz, Vorsitzender Turnfreund Polenz.
1907 Die Scheune wurde zur Turnhalle hergerichtet, MTV Bockwitz "Gut Heil"  (Aufnahme von 1907)
1901 Bei der Gründung der freiwilligen Feuerwehr Kleinleipisch ist als Mitglied die "Freie Turnerschaft e.V." Kleinleipisch erwähnt. Näheres zu diesem Turnverein konnte noch nicht in Erfahrung gebracht werden.
1900 Turnverein wechselt zum Gasthaus "Goldener Löwe", jetzt Bürgerhaus. Geturnt wurde im Freien und in einer Scheune.

1899 neuer Vorstand Turnfreund Gröbe
1898 3. Juli Urkunde vom 1. Bezirksfest in Annahütte für  Gustav Hietzig vom Turnverein "Edelweiss" zu Bockwitz (es hat also zu diesem  Zeitpunkt  einen weiteren Turnverein in Bockwitz gegeben, dessen Gründungstermin wir noch nicht in Erfahrung bringen konnten). Unterschrieben haben diese Urkunde (Kopie liegt vor): Gauvertreter Grubann aus Senftenberg, die Bezirks-Turnräthe Lehmann aus Costebrau, Seidel aus Bockwitz, Dietrich aus Bockwitz und Zeschke aus Annahütte. (Bild der Urkunde)
1896 Satzung des Vereins beschlossen und in Ruhland gedruckt. Hier kann  die Satzung und Turnordnung angesehen werden.
1895 Einrichtung eines Turnplatzes in der Brunnenstraße.
1894 Sept. konstituierende Generalversammlung, Vorstand Turnfreund Kalex, Sitz des Vereins "Gaststätte Herrmann".
1892 Jun. Gründung des Männerturnvereins Bockwitz.

weitere Quellen zur Vereinsgeschichte:

Vereinsarchiv des TGV (Sitzungsprotokolle, Wettkampfprotokolle, Urkunden, Bilder, Zeitungsausschnitte)

Fachschulabschlussarbeit  1986 (Institut für Lehrerbildung "Clara Zetkin" Cottbus) von Simone Redlich und Anke Lenz (geb. Noack)  ("Sektion Turnen der BSG Akt. Lauchhammer".)

Fachschulabschlussarbeit 1987 (Institut für Lehrerbildung "Clara Zetkin" Cottbus) von Kerstin Gergla und Simone Gückel (geb. Erber) ("Geschichte des Trainingszentrums Lauchhammer")